BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Die Herde
Reihe: Genotype 1
Genre: Science Fiction - Shadowrun - Cyberpunk
Verlag: Atlantis Verlag
Seiten: 100
Autor / Herausgeber: Martin Hoyer
Preis: 6,90 Euro
Titelbild: Emmanuel Henné
Bewertung:
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Rezension:
Wir schreiben das Jahr 2099. Vor 92 Jahren entkamen veränderte Retro-Viren aus den Laboren eines europäischen Pharmakonzerns. Lange Zeit blieb der Vorfall unbemerkt, bis sich der Virus über alle Kontinente verteilte und es zu einer erfolgreichen Bekämpfung zu spät war. Durch den Virus wurde mehr als die Hälfte der Menschheit ausgerottet. Seither gibt es Grosstadtgebilde und dörfliche Gemeinschaften die unabhängig voneinander leben. Eine Eigentliche Regierung scheint es nicht mehr zu geben, und die wenige Kontrolle geht von der CiPol aus.
Trotzdem gibt es immer noch Viren die Menschen immer noch dazu bringen, sich zu ändern, Mutationen ausführen.
Jon Zaati und Aaron Mitchell sind Kollegen bei de CiPol. Während eines Einsatzes den die beiden wieder einmal eigenmächtig durchführten stirbt Aaron. Er wird von einem Xenotaurus getötet und Jon wird schwer verletzt. Durch einen glücklichen Umstand kommt er in den Genuss einer privaten Krankenhausbehandlung. Aus der CiPol wird er entlassen aber gleichzeitig findet er einen neuen Arbeitgeber, den Konzern CEENEL. Lediglich sein Arbeitgeber ändert sich, der eigentliche Job bleibt aber geich. Da bei der Aufklärung des Vorfalls, bei dem sein Freund und Partner starb Unklarheiten auftreten, ermittelt er weiter und gelangt bald darauf in einen Machtkampf der unterschiedlichsten Gruppen. Da gibt es einen Major Keyner, der für die europäischen Streitkräfte arbeitet, da ist die CiPol, die in der Stadt versucht Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten und da ist die CEENEL für die er arbeitet. Dabei sind alle Gruppierungen hinter den Mutanten her, um diese auszulöschen. Und genau hier kommt plötzlich wieder Aaron ins Spiel, der gar nicht tot ist.

Infos:
Der vorliegende Roman erinnert mich ein wenig an Cyberpunk und Shadowrun, ohne davon viel zu übernehmen. Der Roman ist spannender als erwartet. Der Autor Martin Hoyer versteht es ausgezeichnet, Spannung aufzubauen und einen SF-Thriller zu schreiben, der den Leser durchaus gefangen nimmt. Ich bin sicher, dass wir mehr von diesem Autoren hören werden. empfehlenswert

geschrieben von: erik





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