BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Omen 1. Band
Genre: Horror
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 192
Autor / Herausgeber: Frank Festa
Preis: 12,95 Euro
Titelbild: Philippe Jozelon
Bewertung:
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Rezension:
Der Frank Festa Verlag versucht sich diesmal mit einem neuen Horror-Journal, das ein- bis dreimal pro Jahr erscheinen soll. Natürlich sehe ich mir so etwas gerne genauer an und bin vom Titelbild überrascht. Es gefällt mir sehr gut, die Texte sind gut eingebunden. Ein ansprechendes Titelbild für ein neues Buch.
Dann das Vorwort. Liebe Nachtschattengewächse. Mich als Leser gleich als Tomate oder Kartoffel zu bezeichnen ist schon unverschämt. Dazu ein wenig Werbung für die eigenen Buchreihen, ein Hilfeschrei, möglichst schnell ein Abonnement zu zeichnen und viele Leserbriefe zu schreiben. Zeigt sich hier ein wenig Hilflosigkeit?
Das Buch selbst ist dann recht einfallslos zusammengestellt. Die Überschriften in einem schwarzen Kasten mit weisser Schrift, dazu jedesmal in unterschiedlicher Grösse und zum Teil mitten auf der Seite ist langweilig. Da hätte man mehr machen können.
Geboten werden sechs Artikel und Gespräche, acht Erzählungen und ein paar Buchbesprechungen. Bei den Artikeln bin ich immer vorsichtig, weil zu viele Informationen, dazu manchmal falsch, auf einen einstürmen. Dennoch bin ich damit recht zufrieden, habe ich an manchen Stellen etwas neues erfahren. Bei den Bibliographien der Autoren hätte ich aber schon ein paar Informationen mehr gehabt. Zum Beispiel, bei welchem Verlag die Bücher in deutsche Sprache erschienen. Bei den Buchbesprechungen interessieren mich hingegen keine Bücher, die nicht in deutscher Übersetzung erschienen.
Positiv dabei ist jedoch, dass Bücher aus kleineren, unbekannteren Verlagen, vorgestellt werden. Damit werden neue Autoren und kleinere Verlage vorgestellt.
Für mich ist das Buch ein wenig zwiespältig, auf der einen Seite fehlt mir ein wenig das Profesionelle, wie es der Festa Verlag gerne vorstellt. Auf der anderen Seite ist es ein neues Magazin, dass noch an sich arbeiten muss. Mal sehen, wie es sich entwickeln wird. Bei der einen oder anderen Erzählung habe ich den Eindruck, dass bei ihnen etwas fehlt.

Infos:

geschrieben von: erik





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