BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Das Avalon Projekt
Genre: Fantasy
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 654
Autor / Herausgeber: Wolfgang Hohlbein
Preis: 12,90 Euro
Bewertung:
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Rezension:
Rudger Harms, von Beruf Versicherungsvertreter, wird von seiner Firma beauftragt, der Ölbohrinsel Avalon II einen Besuch abzustatten. Diese steht vor der britischen Insel in der Nordsee. Auf dieser Bohrinsel soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Angeblich befindet sich eine undurchschaubare Frau auf der Bohrinsel. Es scheint aber mehr dahinter zu stecken, als Rudger von der Mannschaft und dem Junior-Chef erzählt bekommt. Kaum hat er die junge Frau gesehen, übschlagen sich die Ereignisse. Schwarze Segelschiffe und Stürme aus dem scheinbaren Nichts machen Rudger das Leben schwer. Dann wird er noch in einen Unfall verwickelt, und das Opfer ist die ebenso undurchschaubare Jenny. Dabei geht es vor allem um Arthur Spangler, von aller Welt nur King Arthur genannt. Er baute sich die Bohrinsel nur, weil es dort angeblich einen Zugang in die andere Welt geht. Was schliesslich den Verlust von Avalon I erklären würde.
Rudger ist aber nie ganz allein. Wie ein Schatten folgt ihm der Leibwächter Thomas, der eigentlich zu Arthur Spangler gehört. Der reiche aber gleicheitig böse Arthur Spangler ist der Ehemann einer guten Fee. Beide haben eine wunderschöne Tochter. Das phantastische Element ist, dass Rudger zudem den von Elfenkriegern entführten Sohn von Spangler zurückzubringen soll. Gleichzeitig nehmen Feen Kontakt zu Rudger auf, damit eine von ihnen auf die Ölplattform gelangt.

Infos:
„Das Avalon Projekt“ von Wolfgang Hohlbein ist ähnlich aufgebaut wie „Rückkehr der Zauberer“ oder „Das Druidentor“. Die Qualität ist genauso wie die beiden genannten Romane. Ein wenig Technik, ein wenig Mystik. Ein unterhaltsames Buch. Leider bleiben ein paar Fragen offen. Warum zum Beispiel musste Alexandra sterben und warum war der 15. August (der Geburtstag des Autors) so wichtig? Manchmal plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin, dann wieder wurden bis zum einschlafen Kampfszenen erzählt. Kampfszenen schreibt man nicht, die zeigt man oder man schreibt einen Jerry Cotton der, mit seinen „uppercut“ der mindestens zweimal pro Roman vorkommen muss. Zu viel Action und zu wenig Fantasy.

geschrieben von: erik





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