BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Gawain und die Grüne Dame
Genre: Fantasy
Originaltitel: gawain and lady green
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 244
Autor / Herausgeber: Anne Eliot Crompton
Übersetzt: Birgit Oberg
Preis: 8,90 Euro
Titelbild: Ruth Sanderson
Bewertung:
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Rezension:
Der edle Ritter Gawain reitet auf Geheiss seines Königs in den Norden des Landes. Er soll dort Erkundigungen einziehen, wie es dort aussieht, wie die Menschen leben und anderes mehr. Mehr Tod als Lebendig kommt er bei den Barbaren an. Auf dem Weg verlor er seine Begleiter bei Kämpfen mit Räubern und Sachsen. Lediglich sein weisses Pferd mit Namen Krieger blieb ihm. So trägt ihn das Pferd in das Dorf, wo er auch gleich zum Maikönig gekürt wird. Obwohl diese Menschen unter seinem Stand sind, bleibt er dort. Er lebt mit der Maikönigin zusammen und hat keinerlei Bedürfnis, dieses wunderbare Dorf zu verlassen.
Dann erfährt er jedoch die Wahrheit, denn um die Göttin zu segnen und die Erde zu Wachstum anzuregen wird der Maikönig gegen Ende des Jahres geopfert. Als Gawain dies erfährt macht er seiner Maikönigin, der Lady in Green, das Angebot, sie zu heiraten, sobald er den Hof von König Arthur erreicht. Bei der Flucht der beiden verlässt er sie und wird zum Eidbrecher. Ab diesem Moment geht es ihm nicht mehr so gut und er muss einsehen, dass er doch nicht der so gute Mensch ist, für den er sich immer gehalten hat.

Infos:
Diese Geschichte um Gawain gründet auf einem englischen Gedicht des Mittelalters. Es ist die Geschichte eines Ritters, der sein Versprechen bricht. Ein Mann der mit der Last eines nahen Todes leben muss. Denn der Grüne Ritter kam an Arthus Hof und liess sich den Kopf abschlagen. Im Tausch dazu sollte später Gawain das gleiche machen. Nur war beim Grünen Ritter Magie mit im Spiel.
Eine andere Art der Erzählung der Arthus-Geschichte. Anne Eliot Crompton ist eine bemerkenswerte Erzählerin. Gefiel mir ihr erster Roman nicht so gut, kann ich zu diesem Roman nur Gutes äussern. Ihr Stil gefiel mir sehr gut. Und die Hauptperson Gawain ist sehr gut geschildert. Seine Nöte und seine Gewissensbisse werden sehr anschaulich geschildert, ohne dass Anne dabei weinerlich wird

geschrieben von: erik





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