BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Das Rätsel der Fazi
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seiten: 250
Autor / Herausgeber: Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch
Übersetzt: Andreas Brandhorst
Preis: 7,95 Euro
Titelbild: Filmfoto
Bewertung:
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Rezension:
Die Enterprise mit seiner Crew unter Captain Archer sind weiter im Weltall unterwegs. Auf ihrem Flug treffen sie auf den Planeten Fazi. Sie nennen ihn so, nach der menschenähnlichen Bevölkerung. Es ist einer der Weltenkörper, auf denen zwei intelligente Bevölkerungen leben. Die eine Bevölkerung ist humanoid und entwickelte sich auf diesem Planeten. Die andere Bevölkerung sind spinnenartige bzw. krebsartige Wesen, die im Wasser und auf dem Land leben können. Allerdings kommen diese Wesen von einem fremden Planeten.
Archer hat das Bedürfnis, dem Planeten und der humanoiden Bevölkerung einen Besuch abzustatten. Die Kultur der Fazi, wie sie die Bewohner nennen, bleibt ihnen vollkommen unverständlich. Den Fazi ist das Protokoll und die Ordnung ihr „ein und alles“. Daher ist es sehr schwierig mit ihnen eine Unterhaltung zu führen. In ihrer Ordnung kommt kein Kontakt mit Unbekannten aus dem All vor. Trotzdem versucht es Jonathan Archer mit der Kontaktaufnahme. Ganz entgegen dem Vorbehalt der Vulkanierin T’Pol und der Sprachwissenschaftlerin Hoshi Sato. Beide wollen mehr Zeit um die ganz besondere Sprache und Lebensweise zu erforschen.
Der erste Besuch auf dem Planeten Fazi durch Jonathan Archer endet in einem Fiasko. Durch seine Art und Unwissen beleidigt er den hohen Rat. Der Hohe Rat der Fazi bricht den Konatakt bedingungslos ab, Jonathan Archer fliegt ergebnislos zur Enterprise zurück.
Die Wissenschaftler der Enterprise kümmern sich im folgenden um das andere Volk. Auch hier gibt es Probleme. Die Wesen unterhalten sich mittels Telepathie. Ihre Kontaktaufnahme mit einem Enterprise-Besatzungsmitglied endet fast mit dem Tod des Menschen. Trotzdem gelingt es Archer, aus diesem Dilemma herauszukommen.

Infos:
Der vorliegende Roman besitzt zwei Handlungsstränge. Die eine Handlungsebene befasst sich mit einem SF-Rollenspiel. Besatzungsmitglied Elizabeth Cuttler versucht damit die Langweile an Bord der Enterprise zu umgehen. Allerdings ist dieser Teil der Handlung eher Langweilig. Wer keine Ahnung hat, was ein Rollenspiel darstellt kann mit dieser Schilderung nichts anfangen. Wer selbst Rollenspieler ist, findet diesen Teil des Romanes ebenfalls langweilig, man spielt doch gerne selbst, als von anderen Spielen zu lesen. So habe ich diesen Teil des Romans immer übersprungen und nichts von der Handlung verpasst.
Der Rest des Buches war ganz interessant, in manchen Teilen jedoch unlogisch. Auf der einen Seite benötigen die Menschen sehr lange um ein Raumschiff zu bauen, aber einen telepathischen Übersetzungscomputer und ein sogenanntes psionisches Schutzschild können sie innerhalb von 24 Stunde





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