BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Shadowrun- 47. Band Gottes Engel
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seiten: 412
Autor / Herausgeber: Markus Heitz
Preis: 7,95 Euro
Titelbild: Jim Burns
Bewertung:
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Rezension:
In Zweibrücken geht die Angst um. Die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken vor einem Mörder, der einschlägige Bordells und Clubs heimsucht. Ein in weiss gekleideter Mensch mit goldener Maske führt eine Art Selbstjustiz durch, indem er Huren und Verbrecher im Namen Gottes hinrichtet. Die Kriminalbeamten des saarländischen Landeskriminalamtes stehen vor einem Rätsel und ermitteln hektisch in dieser Sache. Sie stehen vor einem Rätsel und finden keinen rechten Ansatzpunkt um dem gläubigen Fanatiker auf die Spur zu kommen. Der seltsame Fall liegt in den bewährten Händen von Kriminalhauptkommissar Vigo Spengler. Spengler kommt nicht recht vorran, bis er die Bekanntschaft von Poolitzer macht. Der freiberufliche Journalist und Internetrechercheur gabelt die junge Gee Gee auf. Während Poolitzer mit einer Unterweltgrösse verhandeln will tritt der weissgekleidete Rächer auf und ermordet alle in diesem Raum. Lediglich die Schauspielerin bleibt verschont, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch in einem Engelskostüm ihres Theaterauftritts steckt. Poolitzers Neugier ist geweckt. Geht er, ebenso wie Spengler davon aus, hier einen gestörten Einzeltäter vor sich zu haben, zeigt es sich alsbald, es steckt mehr hinter dieser Angelegenheit. Die Genauigkeit der tödlichen Schüsse die die Opfer niederstreckte und die Verwendung neuer, unbekannter Munition weist sehr schnell auf die Sonderzone. In der Sonderzone toben die Konzerne sich aus, experimentieren und führen Kleinkriege untereinander.
Poolitzer erkennt, es wird ein neuartiger Gefechtscomputer gebaut. Mit Hilfe einer Shadowrungruppe und dem Kriminalhauptkommissar dringen sie in die Sonderzone und bei einem Konzern ein.
Auch auf dem amerikanischen Kontinent geht es weiter. Sparkplug und Kollegen werden nach und nach von einem einzelnen Gegner angegriffen. Es bleibt ihm nichts anderes übrig um eine andere Shadowrungruppe anzuheuern. Es stellt sich heraus, dass ihr gemeinsamer Feind aus dem ersten Band, Lugstetter, wieder aufgetaucht ist.
Ebenfalls auf dem amerikanischen Kontinent spielt die Geschichte um die Ghuljägerin Jeroquee. Bei ihr geht es um die Foki der toten Magier, die immer noch in der Kanalisation liegen. Mit einem Decker versucht sie die Dinger zu viel Geld zu machen, wird aber von dem Decker hereingelegt.

Infos:
Während ich im ersten Band von Markus Heitz enttäuscht war, das der Handlungsstrang um die Ghuljägerin nicht in den Rest der Handlung einfügen liess, bin ich jetzt gespannt, wie es mit dem dritten Band weitergehen wird. Der vorliegende Roman ist eine spannende Erzählung, die immer noch sehr viele Möglichkeiten offenlässt. Es erscheinen zwar alle Handlungsebenene des Buches abgeschlossen, trotzdem wird es in der dritten Erzählung der Trilogie sicher zu einem überrraschenden Höhepunkt kommen. Markus Heitz verstand es auch hier, die Leserschaft sprachlich zu fesseln und in eine Gefühlsachterbahn zu schicken, aus der es erst mit Ende des Buches zu einem, Teils überraschenden, Schluss kam.




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