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Titel: Prozessorkind
Genre: Science Fiction Jugendbuch
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 88
Autor / Herausgeber: Frank Stieper
Preis: 5,50 Euro
Titelbild: Frauke schneider
Bewertung:
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Rezension:
Fünfundzwanzig ist ein Junge von knapp sechzehn Jahren und lebt in einem Internat. Er ist eines von vielen Prozessorkindern, die hier ausgebildet werden, um Böses zu tun. Mittels eines eingepflanzten Prozessors sind sie sehr viel stärker als ein normaler Mensch, können per Infrarot sehen, sehr viel besser und schneller denken. Mittels Datenübertragung sind die Prozessorkinder in der Lage, sehr schnell Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Fünfundzwanzig ist kahlrasiert und ohne Namen, wie auch die anderen Jugendlichen. Sie stehen unter ständiger Beobachtung, damit sie später ruhigen Gewissens an Attentäter, Terroristen und andere verkauft werden können. Fünfundzwanzig hat verbotenerweise Kontakt mit der Aussenwelt. Er hat ein Bild von Cedric und seinen Freunden. Dabei verliebt er sich in das Mädchen Mel, das ebenfalls auf dem Bild zu finden ist. Bei einem Kontakt mit der Aussenwelt wird er von seinen Bewachern erwischt.
Am nächsten Tag wird fünfundzwanzig zu einem Gespräch gebeten. Dies entwickelte sich nicht so, wie er sich das vorstellte. Das Ende des Gesprächs ist die Flucht von ihm mit Roman Fauth, dem Stadtdirektor und Chef der Gas AG, auf dessen Gelände das geheime Internat untergebracht ist. Seine Flucht gelingt bis zu Cedric, wo er auch Melanie, genannt Mel, kennenlernt. Auf seiner Flucht rettet er eine Frau, die von einem Mann niedergeschlagen wurde, wird von einem anderen Prozessorkind gefangen genommen und landet bei seiner Fluchtgeisel Roman Fauth.

Infos:
Frank Stieper schreibt einen unterhaltsamen Jugendroman, der schnell zur Sache kommt. Allein mit dem Einstieg in diesen Roman ist der Leser gleich mitten im Geschehen. Der einzige Nachteil den ich fand, war die Nichterklärung, wie Fünfundzwanzig und Cedric sich kennenlernten. Ansonsten gibt es hier keine Abstriche zu machen.

geschrieben von: erik





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