BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Der Drachentöter
Reihe: Die Drachensaga 4. Band
Genre: Fantay
Originaltitel: dragonstar (2002)
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 487
Autor / Herausgeber: Barbara Hambly
Übersetzt: Susanne Tschirner
Preis: 8,90 Euro
Titelbild: Geoff Taylor
Bewertung:
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Rezension:
Lord John Aversin ist der Drachentöter. Weil er jedoch mit Dämonen ein Bündnis schloss, sitzt er angekettet hinter Schloss und Riegel in der Zelle unter dem Gefängnisturm, seine Hinrichtung erwartend. Der dunkle, kalte Kerker ist zur Zeit sein Aufenthaltsort, bis er in absehbarer Zukunft den warmen Platz eines Scheiterhaufens einnehmen wird. Und das alles nur, weil Amayon ihn verriet und Ector von Sindetrays Männer ihn gefangen nahmen und zum Tode verurteilten. Wenn jetzt seine geliebte Jenny hier wäre, könnten ihre magischen Kräfte der Schlüssel zur Flucht sein. Jenny ist aber nicht da. Jenny Waynest, ihrer Kräfte beraubt, befindet sich ebenfalls in höchster Gefahr. Nicht nur Jenny oder ihre Familie, nein, ganz Winterland wird bedroht. Dort trifft sie der vergiftete Pfeil eines Gnomen.
Aohila die Dämonenkönigin besucht Lord John Aversin in seiner Zelle und teilt ihm dieses unerfreuliche Ereignis mit. Er sieht sich bereits mit seiner Liebsten im Tode vereint. Das Schicksal meint es jedoch anders. Mit dem Besuch des Drachen Morkeleb gibt es eine überraschende Wendung und Rettung. Allerdings verbessert sich die Lage nicht wirklich. Lord John befindet sich bei Jenny und damit in der stark belagerten Stadt Bel. Einmal mehr müssen sie den anrollenden Angriffen von Banditen und der mit ihnen verbündeten Dämonischen widerstehen und Paroli bieten.

Infos:
Barbara Hambly ist eine bewährte und erfahrene Autorin. Wer sie kennt, weiss, dass sie schon für Fernsehserien und Filme wie zum Beispiel Star Wars schrieb. Andererseits stammen aus ihrer Feder Gruselgeschichten, Science Fiction und wie in diesem Fall, Fantasy. Mit ihrer vierbändigen Erzählung weicht sie ein wenig von den üblichen abgegriffenen Nachahmungen ab. Das vorliegende Werk ist in vielerlei Hinsicht etwas langatmig, vor allem wenn gerade 12 Götter inklusive der Adjektive aufgezählt werden und ähnliches mehr. Das läuft dann mehr auf Zeilenschinderei heraus. Andererseits ist die Fantasy der Autorin Barbara nichts für Weichspüler. An vielen Stellen bricht die Kraft der Gewalt sich ihre Bahn in den schriftstellerischen Bereich. Es bleibt nicht bei Andeutungen und dem Rest der Phantasie des Lesers überlassend, sondern deutlich und folgerichtig direkt.

geschrieben von: erik





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