BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Lirael
Genre: Fantasy
Originaltitel: Lirael - daughter of the clayr
Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 542
Autor / Herausgeber: Garth Nix
Übersetzt: Lore Straßl
Preis: 19,90 Euro
Titelbild: Dieter Wiesmüller
Bewertung:
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Rezension:
Seit den Abenteuern von Sabriel und Touchstone vergingen einige Jahre. Jetzt ist es Lirael, die ihre Bestimmung finden muss. Lirael sah sich nie als eine echte Tochter der Clayr, der Anmutigen des Volkes in den Gletschern. Sie besitzt nicht die Sicht, die Gabe in die Zukunft zu sehen. Die Sicht erhält man in der Regel ab dem 13ten Lebensjahr. Lirael ähnelt zudem nicht ihren Schwestern. Daher fühlt sich die junge Frau ausgestossen, allein gelassen und als eine Person, die keine Freunde hat. Lirael bleibt eine Aussenseiterin. Lediglich in der Bibliothek findet sie eine gewisse Zuflucht. In der Bibliothek stürzt sie sich in ihre Arbeit. Hier lernt sie die ‚fragwürdige Hündin’ kennen, ein Geschöpf der Charter, ihre beste, weil einzige Freundin. Doch die Zukunft liegt gerade in den Händen Liraels. Als sie jedoch Sabriel und König Touchstone trifft, erhält ihr Leben eine unerwartete Wendung.
In einer anderen Ecke des Königreichs erwächst jedoch eine andere Macht, eine die das Chaos verkörpert, die der Meinung ist, dass ohne Chaos die Ordnung nur halb so gut ist. Die macht, die sich im Körper von Nick einnistet und sich Hedge nennt. Lirael ist es, die jedoch gegen diese Macht antreten muss, um das Land und dessen Bevölkerung zu retten.

Infos:
Lirael ist ein Buch, dass im Vergleich mit vielen anderen Büchern, viele unerwartete Wendungen enthält. Man kann dieses Buch nicht einfach so beiseite legen. Garth Nix ist ein phantastischer Autor, im wahrsten Sinn des Wortes. Er schafft es, dass die Fortsetzung von Sabriel nicht nur ein weiteres Buch ist, sondern eine wirkliche Fortsetzung mit mehr Spannung. Die Handlung ist atmosphärisch dicht, die Personen wirklichkeitsnah. Als Einzelwerk ist Lirael durchaus lesbar. Aber als Trilogie ist das Werk noch viel lesenswerter.

geschrieben von: erik





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