BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Das zerbrochene Schwert
Originaltitel: the broken sword
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seiten: 303
Autor / Herausgeber: Poul Anderson
Übersetzt: Rosemarie Hundertmarck
Preis: 8 Euro
Titelbild: Jim Burns
Bewertung:
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Rezension:
Erzählt wird die Geschichte von Skafloc. Kurz nach seiner Geburt wurde er vom Elfenkönig Imric entführt und durch einen Wechselbalg ersetzt. Der Valgard genannte nahm bei den Menschen Skaflocs Platz ein. Valgard, der Wechselbalg, wird verhext und dazu verleitet, die ganze Sippe der Skafloc auszurotten. Schliesslich folgt Valgard den Trollen.
Gleichzeitig wächst Skafloc bei den Elfen auf. Es ist die Zeit eines Waffenstillstandes zwischen Elfen und Trollen. Als der Krieg jedoch erneut aufflammt, kann Skafloc vor den herannahenden Armeen fliehen. Dabei nimmt er das zerbrochene Schwert mit, welches die Götter den Elfen zur Aufbewahreung gaben. Er will das Götterschwert neu schmieden lassen und zurückkehren, sich den Trollen entgegenstellen, den Bruder zu töten.

Infos:
Als „Das zerbrochene Schwert“ zur gleichen Zeit wie „Der Herr der Ringe“ erschien, ging es eher im „Bücherdschungel“ unter. Damals erschien das Buch noch unter dem Titel „Das geborstene Schwert“ beim Bastei Verlag. Seine heidnisch-düstere Saga handelt von Elfen und Trollen und dem verfluchten Schwert Tyrfing.
Poul Anderson ist als Sohn skandinavischer USA-Einwanderer natürlich vorbelastet. Daher erscheint es nicht verwunderlich, wenn er die nordische Mythologie als Grundlage für seine Bücher nimmt. Nach „Das zerbrochene Schwert“ erschienen weitere Bücher mit diesem Hintergrund. So zum Beispiel die Saga um Hrolf Kraki. Poul Anderson schreibt sehr abwechslungsreich. Sein Stil beeindruckt mich immer wieder, wenngleich er bei anderen Lesern nicht so gut ankommt. Mit seinen Geschichten ist er sehr einfallsreich und versteht es seine Ideen unkompliziert mit bestehenden Sagen zu verbinden. Das Buch gehört mit Recht zu den Meisterwerken.





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