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Titel: Das Geheimnis des Königs
Reihe: Das schwarze Auge - Rhiana 3. Band
Genre: Fantasy
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 349
Autor / Herausgeber: Daniela Knor
Preis: 7,95 Euro
Titelbild: Krasny
Bewertung:
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Rezension:
Rhiana die Erbin von König Arlos und die Halbelfin Finnie haben sich aus dem eigenen Land abgesetzt. Sie sind auf der Flucht vor den Häschern des geheimnisvollen Flammenbundes. Daher verstecken sie sich erst einmal in der Hafenstadt Havenna. Das Versteck ist nicht sehr gemütlich, liegt es doch in den düstersten Ecken der inzwischen halbüberfluteten Hafenstadt. In der Stadt lernen sie die Druidin Maruna kenne. Sie ist es, die den wahren Grund kennt, warum der Flammenbund ein so grosses Interesse an den beiden Frauen im allgemeinen und Rhianna im Besonderen hat. König Arlos war der Hüter eines mächtigen Artefaktes, das der Flammenbund unbedingt in seinen Besitz bringen möchte. das Artefakt selbst befindet sich in einem geheimen Versteck auf der Insel der Nebelgeister, inmitten eines Sumpfdeltas. Die beiden jungen Frauen müssen das Versteck unbedingt vor den Verschwörern des Flammenbundes finden. Die Verschwörer sind dabei dicht hinter ihnen und vor ihnen steht eine Armee aus untoten Kriegern.
Infos:
Daniela Knor wurde in Mainz geboren, studierte Anglistik, Geschichte und Psychologie. Heute lebt sie mit ihrem Mann auf einem Bauernhof in der Nähe von Regensburg.
Daniela Knor erschafft in diesem Buch lebendige Figuren, solche, die durchaus als Nachbar von nebenan gelten können. Die Beschreibungen der beiden Heldinnen Rhianna und Finnie werden sehr gut übernommen und weitergeführt. Diese Erzählweise finde ich sehr angenehm. Vor allem deshalb weil der Leser durch die Art und Weise der Erzählung dicht dabei ist. Es entsteht der Eindruck, direkt daneben zu stehen, nicht als Handelnder, sondern als stiller Beobachter. Weniger schön ist, dass ich eine Zusammenfassung der beiden ersten Bücher, bzw. deren Handlung vermisse. Zudem werden nicht alle Handlungsfäden zusammengeführt, einiges bleibt unbefriedigt offen. Natürlich soll es offene Enden geben, damit das nächste Buch gekauft wird. Doch wo sitzt bei manchen dieser Fäden der Knoten, der die Handlungen untereinander verbindet? Gerade, wenn nur wenige Bände pro Jahr herausgegeben werden ist dies sehr wichtig.
Für Sammler noch ein kleiner Hinweis. Zur Zeit als die Serie noch beim Wilhelm Heyne Verlag lief, wurde das Buch als ‚Die Zyklopeninsel’ angekündigt.

geschrieben von: erik





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