BuchTipps ~ Schreibers Schriften


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Titel: Der Himmelsdrache
Genre: Fantasy
Originaltitel: wormwood
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 395
Autor / Herausgeber: Graham P. Taylor
Übersetzt: Ursula Höfker
Preis: 14,90 Euro
Titelbild: Dieter Wiesmüller
Bewertung:
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Rezension:
Dr. Sebastian Blake lebt im London des 18ten Jahrhunderts. Mit seinem Himmelsteleskop entdeckt er einen Kometen, der sich gefährlich der Erde nähert. Die Entdeckung des Kometen wird ihn Ruhm und Reichtum einbringen. Aber auch zu einem Propheten des Untergangs machen. Denn der Komet stellt für die Erde und ihre Bevölkerung eine grosse Bedrohung dar. Niemand weiss jedoch, dass Dr. Sebastian Blake den Kometen nur auf Grund einer Beschreibung im Buch Nemorensis entdeckte. Dieses Buch schreibt sich selbst weiter und beschreibt dadurch die Zukunft, anhand von Begebenheiten, die sich auf die Erde beziehen. Durch diese seltsame Magie wollen die unterschiedlichsten Wesen dieses Buch in ihre Hände bekommen. So begegnen wir in diesem Buch Dämonen und gefallenen Engeln, kabbalistische Logen und andere mehr, die immer nur ein Ziel zu haben scheinen. Das Buch.
Yerzinia ist zum Beispiel ein solcher Engel, der vom Himmel verstossen wurde. Allerdings wirkt sie etwas blass in der Beschreibung. Seit Jahrtausenden ist Yerzinia im Körper erfolgreicher Frauen auf der Erde zu hause. Der Engel muss ständig die Körper wechseln, damit er nicht zu einem Dämonen wird. Jetzt ist er wieder einmal im Körper eines jungen Mädchen eingefahren und erhält die Informationen über das Buch. Im Körper des Mädchen wird er das Buch stehlen, mit dem Ziel, den Himmel selbst zu vernichten.

Infos:
Graham P. Taylors Erstlingswerk war eindeutig zu religionslastig. Sein zweiter Roman indessen ist es nicht mehr. Die Erzählung beginnt sehr verhalten und bereits auf den letzten 100 Seiten weiss man, wie sie ausgeht, doch sie ist spannend zu lesen und wenn man das Buch aus der Hand gelegt hat, möchte man gern weiterlesen.
Dabei ist die Grundstimmung des Buches eher düster. Wir lernen vor allem das Mädchen Agetta kennen, deren Mutter dem Suff verfiel. Und ihren Vater, der eine Herberge betreibt und die von Herrn Taylor atmosphärisch dicht beschrieben wird. Aus allen möglichen legalen und illegalen Geschäften versucht der Vater das Beste für die Familie herauszufinden. Daher ist es nicht absonderlich, wenn in der Herberge jede Menge lichtscheues Gesindel einhergeht, wie auch normale Gäste. Agetta arbeitet hier als Schankmädchen und hilft so dem Vater. Herr Taylor wird in Grossbritannien inzwischen von den Medien hoffiert. Ähnlich wie bei Frau Rowling will man seine Bücher verfilmen.

geschrieben von: erik





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