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Titel: Herrscher der Lüfte
Reihe: Die Drachenkrieger
Genre: Fantasy
Originaltitel: storm of wings
Verlag: Blanvalet
Seiten: 511
Autor / Herausgeber: Chris Bunch
Übersetzt: Wolfgang Thon
Preis: 8,95 Euro
Titelbild: Tim White
Bewertung:
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Rezension:
Von Kindesbeinen an träumt Hal Kailas davon, einmal auf einem Drachen durch die Lüfte reiten zu können. Seit er den ersten Drachen in der Wildnis gesehen hat, ist er von diesen sagenhaften Wesen eingenommen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, ein furchtloser Kämpfer für König und Vaterland zu werden. Aus diesem Grund ist niemand überrascht, als er nach dem Streit mit einem jungen Adligen, sein Zuhause verlassen muss. Zuerst verdingt er sich als Wanderarbeiter und zieht durch Deraine. Schliesslich sagt er seinem ärmlichen Leben Adieu und schliesst sich einem Drachenreiter an. Als Gehilfe des alten Athelny kommt er seinem Traum recht nahe. Die Vorführungen auf den Jahrmärkten sind zwar nicht das, was er sich vorstellte, aber immerhin der Weg dorthin. Doch Athelny wird von einem Adligen aus Roche ermordet. Den Namen Ky Yasin wird Hal noch des öfteren zu hören bekommen.
Ohne Vorwarnung bricht über Hals Heimat der Krieg herein und er findet sich bald in der Armee wieder. Der Krieg zwischen Deraine und Roche ist mörderisch. Bald lernt der junge Mann die Schattenseiten des Krieges kennen. Er ist dabei irgendwie ein Glückspilz, denn aus jeder verfahrenen Situation kann er das Beste machen. Schon jetzt fällt er seinen Vorgesetzten auf. Sie schätzen seinen wachen Verstand und seine kluge Ideen. Durch seine Erfahrungen und die harte Ausbildung ist er merh als nur gut vorbereitet auf das, was noch kommt. Nachdem seine komplette Reitereinheit aufgerieben wurde, wird Hal Kailas zu den Drachenfliegern versetzt. Wieder muss er sich einer schweren Ausbildung unterziehen. Damit erfüllt sich aber auch ein Traum. Dass Glück auf dem Rücken des Drachen währt nur kurz. Die Luftkämpfe auf den geschuppten Tieren ist hart und mörderisch. Er gewinnt bei dieser Einheit auch Freunde und in Saslic sogar eine vertrauensvolle Gefährtin. Und wieder fällt Hal auf, seine stratgischen Planungen und Ideen überzeugen auch diesmal seine Vorgesetzten und die Achtung bei seinen Kameraden. Seine überragenden Leistungen verhindern nicht seine schweren Verluste in den ersten Einsätzen. Zudem gerät der Vorstoss in das Kernland von Roche zu einem grossen Desaster. Denn ihm gegenüber befindet sich ebenfalls ein Stratege mit grossem Können. Sein Name: Ky Yasin.

Infos:
Chris Bunch’s Helden sind seit jeher schon Krieger und Soldaten. So verwundert es nicht, wenn aus dem Kind Hal Kailas bald ein erfahrener Soldat wird. Er wird zu einem Mann, der in die Rolle eines abgebrühten Veteranen gedrängt wird. Er verliert all seine Träume und muss sich der mörderischen Gegenwart stellen. Mit dieser Einstellung werde ich an all die Romane erinnert, die militärische Einsatzgruppen als Helden haben. Wenn man böse sein will, bezeichnet man dieses Buch als Fantasy-Landser-Roman. Nicht um des Kampfes Willen wird hier gekämpft, sondern um Heroen zu küren. Das Buch dürfte denjenigen gefallen, die gern über Schlachten und Kämpfe lesen. Das langweilige Titelbild eines roten Drachen vor blauem Hintergrund wird nicht sehr viele Käufer locken. Doch wer das Buch in die Hand genommen und zu lesen begonnen hat, wird es nicht so schnell aus der Hand legen. Vor allem seine Auseinandersetzung mit dem Krieg und dessen Folgen ist gut beschrieben.

geschrieben von: erik





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