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Titel: Der Gejagte
Reihe: Die Chronik der Unsterblichen
Genre: Grusel
Verlag: vgs
Seiten: 419
Autor / Herausgeber: Wolfgang Hohlbein
Preis: 20,50 Euro
Titelbild: Simon Marsden
Bewertung:
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Rezension:
Wir befinden im Malta des 16ten Jahrhunderts. Malta scheint der Zufluchtsort für Andrej und Abu Dun zu werden. Eine ruhige Insel, auf der Abu sogar eine Familie gründet. Das osmanische Reich bedroht weiterhin das Mittelmeer und damit die westliche Vormachtstellung der Kirche. Jean Parisot de la Valette ist Grossmeister des Johanniterordens. Als solcher erteilt er Andrej, der inzwischen Ritter im Johanniterorden wurde, und seinem Freund einen Auftrag, einen lebensgefährlichen Auftrag. Die beiden Männer sollen nach Konstantinopel, um dort mehr über den Feind herauszufinden. Sie werden entdeckt, kurz nachdem Andrej in die geheimen Papieren des Sultans Einblick nahm. Nur mit knapper Not entkommen die Gefährten dem Feind. Die Nachrichten die sie dem Grossmeister des Johanniterordens übergeben sind verheerend. Die übermächtige Flotte der Osmanen bereitet einen Angriff auf die kleine Insel vor. Das endgültige Ende von Ruhe und Frieden ist dahin.
Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit den beiden Unsterblichen direkt. Der Johanniterorden kämpft nicht nur auf der militärischen Seite, sondern auch auf der mystischen. Auf der Insel lebt noch ein weiterer Unsterblicher. Andrej und Abu Dun werden direkt in diese Auseinandersetzung hineingezogen.


Infos:
Die Chroniken der Unsterblichen mit ihrem siebten Band ist ein guter Roman geworden, der die Fehler von ‚Feuer’ vermeidet. Zumindest die meisten Fehler. Aber man kann ja neue machen. Zwar gibt es noch ein paar Schwächen bei der ermittelnden Arbeit über die Zeit und die Örtlichkeiten. Aber darauf kann ich diesmal verzichten. Leider gibt es keine neuen Ansätze darüber, was es mit der Unsterblichkeit auf sich hat, und wohin es mit dieser Reihe gehen soll.
Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, ich hätte etwas gegen Wolfgang Hohlbein. Persönlich kenne ich ihn zu wenig, als dass das der Fall sein könnten. Das erste Mal traf ich ihn auf einem Horror-Con, als er noch recht unbekannt für den Gespenster-Krimi schrieb. Seither habe ich nicht unbedingt das Gefühl er hätte sich nicht weiterentwickelt. Seine Bücher, zusammen mit seiner Frau Heike geschrieben, sind wirklich gut geworden.

geschrieben von: erik





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