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Titel: 20.000 Meilen unter den Meeren
Genre: Science Fiction Klassik
Originaltitel: vingt mille lieus sous les mers
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 633
Autor / Herausgeber: Jules Verne
Übersetzt: Martin Schoske
Preis: 9,90 Euro
Titelbild: Heinz Edelmann
Zeichnungen: aus d. frz. Original
Bewertung:
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Rezension:
„20.000 Meilen unter den Meeren“ erzählt die Geschichte des Franzosen Pierre Arronax und seines Dieners und Assistenten Counseil. Arronax ist Naturforscher, Biologe am Pariser Museum und geht den Gerüchten nach, dass Seeungeheuer die Weltmeere unsicher machen. An Bord des Schiffes Abraham Lincoln stechen sie in See. Mit an Bord ist der Harpunier und Walfängers Ned Land aus Kanada. Auf der grossen Fahrt und nach monatelanger Reise stellen sie fest, dass dieses Ungeheuer, dass sie angreift, ein riesiges Unterseeboot ist. Das Unterseeboot unter dem Kommando von Kapitän Nemo nimmt die drei Schiffbrüchigen an Bord. Dort lernen sie eben jenen Kapitän kennen, der für ihr Unglück verantwortlich ist. Ihnen ist lange Zeit unklar, welche Ziele die Besatzung der Nautilus verfolgt. Den drei Schiffbrüchigen wird zwar Unterschlupf gewährt, doch das ist alles. Da sie keine Geheimnisse verraten sollen, ist eine Rückkehr in die Heimat vorerst ausgeschlossen.
Mit Kapitän Nemo erforschen sie das untergegangene Atlantis, kämpfen gegen feindliche Eingeborene und Meeresräuber, dringen in unbekannte Tiefen vor, jagen in unterseeischen Wäldern und erkunden den eisigen Südpol. Die Nautilus ist für sich total unabhängig. Alles was die Besatzung benötigt, wird aus dem Meer gewonnen.

Infos:
Der Roman „20.000 Meilen unter den Meeren“ des Autoren Jules Verne ist nach über 130 Jahren, seit er das erste Mal in Frankreich veröffentlicht wurde, spannend und modern. Die irdischen Ozeane bergen auch heute noch ihre Geheimnisse und die Nautilus, Kapitän Nemo’s Unterseeboot, ist das geeignete Gefährt, diese Geheimnisse aufzudecken. Jules Verne verpackte in diesem Roman viele technische Entwicklungen und Ideen seiner zeitgenössischen Wissenschaftler. Sein ungebrochener technischer Fortschrittsglaube findet sich in der Nautilus wieder, wie auch in den anderen Erzählungen, die heute zu den Klassikern der wissenschaftlich-technischen Utopien zählen. Dahingegen gehen seine kritischen Anmerkungen des Kapitän Nemo’s an der Gesellschaft weit gehend unter.

geschrieben von: erik





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