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Titel: Reise zum Mittelpunkt der Erde
Genre: Sciene Fiction Klassik
Originaltitel: voyage au centre de la terre
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 314
Autor / Herausgeber: Jules Verne
Übersetzt: Manfred Kottmann
Preis: 9,90 Euro
Titelbild: Heinz Edelmann
Zeichnungen: aus dem frz. Original
Bewertung:
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Rezension:
Der Hamburger Professor Lindenbrock, Professor am Johanneum und Dozent für Mineralogie, findet in einem Antiquitätenladen ein Buch mit einer uralten isländischen Fürstengeschichte. In dem alten Buch findet sich ein Pergament mit einer rätselhaften Runenschrift. Mit seinem Neffen Axel macht er sich daran, diese Runenschrift zu entziffern und schliesslich dem aufgezeichneten Weg zu folgen. Während Professor Lidenbrock, ein Sprachgenie, angesehener Geologe ist, arbeitet sein Neffe als wissenschaftlicher Assistent. Axel ist es auch, dem die Entzifferung der Runenschrift gelang.
Die Botschaft verweist auf eine Einstiegsmöglichkeit ins Innere der Erde. Den beiden Deutschen würde unsterblicher Ruhm winken, wenn ihnen der Weg in das Innere der Erde und wieder heraus gelingen würde. So folgen sie der Übersetzung, die da lautet:
STEIG IN DEN KRATER DES SNEFFELS YOCUL HINAB, DEN DER SCHATTEN DES SCARTARIS VOR DEM ERSTEN JULI LIEBKOST HAT, UND DU, KÜHNER WANDERER; UND DU WIRST ZUM MITTELPUNKT DER ERDE GELANGE. WAS MIR GELUNGENIST. ARNE SAKNUSSEMM

Die beiden Wissenschaftler packt das Entdeckungsfieber. Da der alte isländische Alchemist und Sonderling Arne Saknussemm den Weg in die Erde bezwang, wollen sie ihm nacheifern. Fast überstürzt werden die Koffer gepackt und das Abenteuer beginnt. Im erloschenen Krater des Sneffels Yocul suchen sie den Einstieg. In ihrer Begleitung befindet sich der Entenjäger Hans. Zu Dritt machen sie sich auf den Weg. Seitdem jagt ein Ereignis das Nächste.

Infos:
Wer jetzt eine intelligente Ente namens Gertrud sucht, oder ganz andere Namen in Erinnerung hat, mag hier nicht verzweifeln. Inzwischen wurde das Buch mehrfach übersetzt und fast genauso oft verfilmt. Damit besteht jetzt die Möglichkeit, das Buch so zu lesen, wie es geschrieben wurde. In der ungekürzten Neuübersetzung von Manfred Kottmann hält man ein wundervolles Werk in der Hand, mit dem man den französischen Schriftsteller Jules Verne neu entdecken kann.
Ein Dank dem Fischer Verlag, der neben seiner mehrbändigen Jules Verne Reihe, die Neuübersetzungen ausgewählter Bücher veröffentlicht.

geschrieben von: erik





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