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Titel: Level X
Genre: SF - Thriller
Originaltitel: the man who turned into himself
Verlag: Ehrenwirth Verlag
Seiten: 270
Autor / Herausgeber: David Ambrose
Übersetzt: Stefan Bauer
Preis: 19,90 Euro
Bewertung:
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Rezension:
Rick Hamilton will eines Morgens seine Katze vom Dach des Hauses retten. Als er jedoch auf das Dach klettert, flieht die Katze vor ihm und er fällt vom Dach. Das ist jedoch erst der Beginn eines weiterhin seltsam verlaufenden Tages. Ihn plagt eine innere Unruhe, der er nicht Herr wird. Auf dem Weg zu einer Besprechung kann er einem Unfall nur kanpp entgehen und bei der Besprechung malt er eine sterbende Frau und stellt fest, dass er den Tod seiner eigenen Frau gezeichnet hat. Auf dem Rückweg trifft ihn eine Vorahnung ganz heftig. Er gerät in einen Verkehrsunfall und sieht wie seine Frau Anne in den Trümmern des Fahrzeuges stirbt und sein Sohn Charlie unverletzt befreit wird. All das hält er nicht mehr aus und fällt in ein Koma. Zwei Tage später erwacht er im Krnakenhaus. Seine Frau ist gesund und munter und bestreitet, je einen Sohn gehabt zu haben. Irgendwie stellt er fest, hat sich seine Realität verändert. Sie ist es und sie ist es wieder nicht, kleidet sie sich doch ganz anders und spricht auch anders. Viele seiner Erinnerungen, so meint er, sind nicht seine und wiederprechen dem, was tatsächlich der Fall ist. Rick begreift auch nicht ganz, warum ihn jeder Richard nennt. Auch sein bester Freund, Rechtsanwalt und Berater Harold wirkt irgendwie verändert. Ist eine Verschwörung gegen ihn geplant, wollen ihn sein Freund und seine Frau aus dem Weg räumen? Fragen über Fragen, bis er zu eriner aberwitzigen Erklärung kommt. Rick denkt von sich als Rick, doch kennt er Namen und Begebenheiten eines Richards. Er ist der einzige Mensch, der davon überzeugt ist, nicht verrückt zu sein. Weil er mit seinem Leben nicht ganz klar kommt, ist er in Behandlung bei der blinden Psychotherapeuthin und Hypnotiseurin Emma Todd. Ohne es zu wissen, ist sie es, die ihm zu seltsamen Erkenntnissen bringt. Rick hat bald den Verdacht, nicht nur im Körper dieses Richards zu sitzen, sondern auch gleichzeitig in einer fremden Parallelwelt. Durch Hypnose gelangt er in den Besitz des Körpers und wenig später einiget er sich mit Richard über die Benutzung des Körpers. Dennoch kann er nicht verhinder, dass Richard in einem rasenden Eifersuchtsanfall Harold und Anne umbringt. Seine Therapeutin Emma Todd hat Probleme, zu erklären, wie ein an Selbstmord verstorbener Mann noch eine Kasstte besprechen kann...
Infos:
Der Leser sieht sich plötzlich und unerwartet einer Gratwanderung zwischen den Welten gegenüber. Er weiss plötzlich nicht mehr, in welcher der vielen Paralellitäten er sich befindet. Da kann der Quantenphysiker Tikkelbacker auch nicht mehr helfen. Obwohl gerade er Licht in die Sache bringt. David Ambrose gibt dem Leser die Quantenphysik als Grundlage eines spannenden Romanes an die Hand, obgleich er ihn damit vielleicht ein wenig überfordert. Was bleibt ist ein hervorragender Roman, der für viel Abwechslung sorgt.

geschrieben von: erik





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