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Titel: Das geheime Wissen des Alchimisten
Genre: historische Fantasy
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 472
Autor / Herausgeber: Rainer M. Schröder
Preis: 8,90 Euro
Titelbild: Klaus Steffens
Bewertung:
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Rezension:
Johanna reitet mit Hannibal, dem alten Gaul, der einen noch älteren Karren zieht, in die Stadt Köln hinein. Sie wohnt dort mit ihrer Mutter und dem Stiefvater. Es ist das Köln des Jahres 1705. Mitten im kalten Oktober. Johanna will nur noch nach Hause, als ihr dieses Missgesschick mit der Karre geschieht. Eine Seitenwand bricht und sie muss anhalten. Kaum hat sie den Schaden einigermassen behoben, trifft der schwer verwundete Kopernikus Quint auf sie. Er wird von undurchsichtigen Verfolgern getrieben. Johanna versteckt ihn, mitsamt seinen Golddukaten und der schweren Tasche mit Büchern, auf ihrem Karren und rettet ihn so vor den Verfolgern. Sie bringt ihn nach hause, pflegt ihn und verliebt sich in den Alchimisten. Im düsteren Narrenhaus, das ihr Stiefvater leitet, scheint Kopernikus vorerst in Sicherheit zu sein. Nachdem er endlich gesundete, bringt er Johanna das geheime Wissen der Alchimisten bei. Johanna leernt aber auch, das die Macht, Gold herzustellen, nicht nur reich macht, sondern auch gefühlskalt und gemeingefährlich. Um aber mit Kopernikus zusammensein zu können, muss sie das Narrenhaus ihres Stiefvaters verlassen. Das fällt ihr um so leichter, als das ihre Mutte verstirbt.
Aber Gold stellt weder Sie noch Kopernikus her. Ihr Erfolg ist das sogenante „Weisse Gold“.

Infos:
Uns liegt ein stimmungsvoller Jugendroman vor, der im historischen Köln beginnt und letztlich in Dresden endet. Es ist die abenteuerliche Geschichte um die Alchemie des Goldmachens. Ein spannender Roman mit hervorragende beschriebenen Handlungsträgern vor einem interessanten, historischen Hintergrund. Besonders gelungen fand ich vor allem die Darstellung des jungen Mädchens Johanna. Und die jungen Mädchen aus meinem Bekanntenkreis waren von der Erzählung „hin und weg“ wie sie sagten. Rainer Schröder hat damit bewiesen, dass historische Romane nicht nur etwas für Erwachsene mit viel Hintergrundwissen darstellen, sondern auch junge Mädchen begeistern. Vielleicht auch deswegen, weil es gerade für diese Altersstufe geschrieben wurde.

geschrieben von: erik





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