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Titel: Das Rennen zum Mars
Genre: Science Fiction - Thema Mars
Originaltitel: the martian race
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seiten: 496
Autor / Herausgeber: Gregory Benford
Übersetzt: Martin Gilbert
Preis: 12 Euro
Bewertung:
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Rezension:
Wir schreiben das Jahr 2015. Die NASA erlebt ein Unglück, das dem des „Challenger-Unglücks“ in nichts nachsteht. Die für die Mars-Expedition vorgesehene Rakete explodiert während ihres ersten Testlaufes. Die Hoffnung, auf eine Besiedelung des roten Nachbarn im All, durch eine staatliche Förderung wird dadurch zunichte gemacht. Aus diesem Grund setzt die NASA ein Preisgeld von 30 Milliarden US-Dollar aus, für denjenigen, der zuerst den Mars erreicht und mit Bodenproben die Erde wieder erreicht.
Der Konzernboss John Axelrod zeigt sich geneigt, diese Herausforderung anzunehmen. Eine Gruppe von vier Wissenschaftlern stellt er zusammen. Allerdings spart er bei den Kosten für diese Mission, wo er nur kann. So übernimmt er kostenlos das Raumschiff, das für die Rückreise der Mission bereits auf dem Mars steht. Noch während der Expeditionsvorbereitungen tritt ein Konkurrent auf den Plan. Dieser Konkurrent wird als Airbus bezeichnet und setzt sich aus Europäern und Chinesen zusammen. Die Gruppe von John Axelrod ist im Jahr 2018 bereits seit 18 Monaten auf dem Weg zum Mars und hat einen fast uneinholbaren Vorsprung. Nach der Arbeit der Datenerhebung, Sammlung der Bodenproben und katalogisieren der verwertbaren Informationen stellt sich heraus, dass das Rückkehrschiff der Mars-Astronauten defekt ist. Wie gut, dass eine zweite Mission auf dem Weg ist und die erste Mission retten kann.

Infos:
Da aus meiner Sicht dieser Roman der „Aktuellste“ ist, steht die Rezension am Anfang der Marsromane. Der Schriftsteller Gregory Benford entführt, mittels einer spannenden Handlung, den Leser und die Leserin, zu einem rasanten Lese-Abenteuer. Er führt zwei Handlungsstränge. Der eine Strang der gegenwärtigen Marsmission wechselt mit dem zweiten Strang, den Rückblicken auf Training und Vorbereitung, ab. Der Roman, „Das Rennen zum Mars“ ist einer der Romane, der der Wirklichkeit am nächsten kommt. Und das nicht nur mit der Jahreszahl, sind es doch nur noch zwölf Jahre bis zum Romanbeginn. Gerade die Einsamkeit der Astronauten, losgelöst aus der bodengebundenen Menschheit, ist eine wahrheitliche Beschreibung, ohne die Einfachheit einer Space Opera. Hinzu kommt die medienwirksame Vermarktung der Mars-Reise, um entsprechende Gelder locker zu machen. Vor allem der Gesichtspunkt der Medienwirksamkeit ist uns heutzutage nur allzu gut bekannt.

geschrieben von: erik





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