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Titel: Roter Mars
Reihe: Mars Trilogie 1. Band
Genre: Science Fiction Thema Mars
Originaltitel: red mars
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seiten: 797
Autor / Herausgeber: Kim Stanley Robinson
Übersetzt: Winfried Petri
Preis: 13 Euro
Titelbild: Maria Carella
Bewertung:
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Rezension:
Unser roter, kalter Bruder im Kosmos, der Mars wird besiedelt. Seit Langem schon sind die ersten hundert Menschen auf dem Nachbarplaneten gelandet und machen ihn durch das so genannte Terraforming zu einer Welt, auf der auch der Mensch überleben kann. Zuerst spielt sich das alles unter der Marsoberfläche und unter kleinen Kuppel statt. Mit der Zeit werden die Kuppeln grösser und mehr und mehr Menschen folgen den ersten Siedlern. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Menschen sehr unterschiedliche Interessen haben. Von Wissenschaftlern die den Planeten vollkommen umgestalten wollen, bis hin zu Wissenschaftlern die nichts am Planeten ändern möchten. Um jedoch einen Planeten zu kolonialisieren, benötigt man neben den Menschen auch Material und viel, viel Geld. Gerade die Geldgeber wollen aus dem umstrittenen Projekt endlich Profite ziehen. Über die UNO wollen sie zusätzlich politischen Druck ausüben. Das schmeckt aber der elitären Gruppe der ersten Siedler nicht. Die ersten hundert Menschen bilden inzwischen so etwas wie die Oberschicht oder High Society des Mars. Sie üben die politische Macht aus und wollen nicht von der Erde oder anderer bevormundet werden. Die ersten hundert Siedler sind sich jedoch auch untereinander uneins. Intrigen und Komplotte, bis hin zu Mord spaltet diesen Personenkreis auf.
Das geht soweit, das die grösste Gruppe der ersten hundert Neu-Marsianer, während einer Art Aufstand getötet werden. Die restlichen verstecken sich daraufhin in den unwirtlichen Gebieten des Mars.

Infos:
Kim Stanley Robinson versteht es sehr gut, die fast machbare Zukunft des heutigen Menschen zu schildern. Die technische Herausforderung wird anschaulich geschildert und die Charktere der handelnden Menschen sind sehr fein herausgearbeitet. Durch die innige Beschreibung der handelnden Personen ist der Leser durchaus in der Lage, sich mit der einen oder anderen Person zu identifizieren. Gleichzeitig bietet uns der Autor viele technische Einzelheiten und zwischenmenschliche Verhältnisse, die den Beginn der Trilogie erfreulich gestalten. Das macht den Roman zu einem interessanten Leserwerk. Es lohnt sich durchaus, dieses Hardcover-TB zu kaufen und diese Trilogie zu lesen. Spannend und anspruchsvoll in einer exzellenten Mischung.

geschrieben von: erik





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