BuchTipps ~ Schreibers Schriften


[zurück]




Titel: Vampirric
Genre: Horror
Originaltitel: diverse
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 429
Autor / Herausgeber: H. R. Gieger
Übersetzt: diverse
Preis: 14,95 Euro
Titelbild: Asuka
Bewertung:
Rezension drucken...
Rezension:
reisst mich weder mit, noch vom Hocker und wer sich für die Traumlande von H. P. Lovecraft interessiert, wird in jedem Fall ein wenig enttäuscht sein. Die Fantasy-Welt könnte eine X-beliebige sein, vollkommen austauschbar, wie auch die blassen „Helden?“ des Buches. Allerdings ist das eine reine Geschmacksfrage. Die ultimative Gefahr, die am Ende das Universum in Gefahr bringt und die plötzliche Rettung sind übertrieben und überflüssig.
Und wenn ich den rückwärtigen Text über den Autoren lese, frage ich mich, ob ich vielleicht das falsche Buch in der Hand halte.
Michael Siefener - Der Egelgott
Es ist die Geschichte eines Verlierers. Heinz Untermann hat Probleme an der Arbeit, muss sich mit seinen Fehlern auseinandersetzen und wird dafür von seinem Boss zur Rechenschaft gezogen. Auf dem Weg zur U-Bahn trifft er noch auf einen alten hässlichen Kerl, auf dessen Haut sich ekelhafte Würmer wohlfühlen. Nun will er von diesem Mann möglichst Abstand halten, doch ist dieser Abstand nicht gross genug.
Michael Siefener gefiel mir von der Idee her sehr gut und die Erzählung liess sich sehr gut lesen.
Edward Heron-Allen - Noch eine Squaw?
Eine sehr ungewöhnliche Geschichte, die nichts mit Vampiren zu tun hat. Eine junge Biologin hat eine ganz besondere Zuneigung zu ihrem Forschungsobjekt. Eine schier untrennbare Beziehung auf Leben und Tod.
Die Geschichte hat mit dem Titel nichts gemein. Sie ist sehr ungewöhnlich, relativ alt aber immer noch lesenswert.
Lafcadio Hearn - Der Fall Churugo
Diese Geschichte ist eine chinesische Geistergeschichte, wie sie im abendländischen Umkreis nicht sehr oft erzählt werden. Sie ist eine der vielen Geschichten, die aus dem Umkreis der Fuchsgeister-Geschichten, wie sie in China von Grossmüttern ihren Enkeln tagtäglich erzählt werden.
Zu zwei Altmeistern der Phantastik muss ich nicht viel erzählen. Allein die Namen des Conan-Erfinders Robert E. Howard und Brian Stableford, an dessen „Schwanengesang“ von 1975 ich mich immer noch gern erinnere, sind Programm genug. Hinzu kommt die zeitliche Auswahl der Bücher. Von 1894 bis 2003 sind viele unterschiedliche Autoren vertreten, die ebensoviele verschiedene Stilrichtungen vertreten. Die meisten Erzählungen sind deutsche Erstveröffentlichungen. Aber es finden sich ebenso Wiederveröffentlichungen wie zum Beispiel „Der Horla“ von Guy de Maupassant. Alles in Allem liegt eine sehr gute Kurzgeschichtensammlung vor, die ich jedem Fan ans Herz legen kann.

Infos:

geschrieben von: erik





[zurück]


BuchTipps 0.3b ©2003 by Taladas.de